KRITIS-BRANDSCHUTZ

Brandschutz im Resilienzplan verankern

In kritischen Infrastrukturen stehen Schutzziele nicht nebeneinander, sie beeinflussen sich gegenseitig. Brandschutz, Zutrittssicherung, Objektschutz und Betriebskontinuität müssen gemeinsam wirken – und geraten in Konflikte, wenn sie nicht schnittstellenübergreifend geplant werden.

Der Schutzziel-Konflikt

In der planerischen Praxis können die Schutzziele in Kollision geraten. Die Ausgänge von Rettungswegen sollen sich jederzeit öffnen lassen, die Zutrittssicherung fordert ein gegensätzliches Verhalten. Löschwasser bekämpft den Brand, kann aber empfindliche Technik von Rechenzentren beschädigen. Die Bauordnung akzeptiert ein Brandereignis in einer Standardnutzung. In welcher Ausdehnung ist allerdings ein Brandereignis akzeptabel, wenn es um bauliche Anlagen geht, die der Daseinsvorsorge dienen? Solche Punkte müssen früh und gemeinsam entschieden werden – sonst geht ein Schutzziel zulasten des anderen.

Betroffen sind längst nicht nur klassische KRITIS-Betreiber: Auch NIS2-pflichtige Unternehmen und wirtschaftlich Beteiligte, die durch ihre jeweiligen Aufgaben Sicherungs- und Resilienzanforderungen im Sinne der Lieferkettensicherheit erfüllen sollen, müssen Schutzziele beachten. Denn: nur dann kann die Gesamtresilienz gesichert werden.

MEIN BEITRAG ZU IHREM PROJEKT

Ich bringe den Brandschutz von Anfang an in die Resilienzplanung ein – nicht als separate Fachplanung, sondern abgestimmt mit Objektschutz, betrieblicher Gefahrenabwehrplanung und Ihren individuellen Anforderungen an die Sicherheit. So bleiben Schutzziele wirksam und hebeln sich nicht gegenseitig aus. Somit gliedert sich der Brandschutz wirkungsvoll in das individuelle Schutzbedürfnis von Betreibern kritischer Infrastrukturen, NIS2-Unternehmen und Unternehmen mit erhöhtem Resilienzbedarf ein.

Ihre Planung aus einer Hand

Als Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz mit Schwerpunkt Management von KRITIS bewerte ich beide Seiten ohne Schnittstellenverlust.